Der heilige Bischof aus der Türkei

Der heilige Bischof aus der Türkei

Suomen itsenäisyyspäivä 6.12. tunnetaan myös pyhän Nikolauksen päivänä. Saksassa Nikolaus tuo lasten kenkään lahjoja – kunhan kenkä vain on ensin huolella putsattu.

Seuraava teksti on katkelma Ansgar Frankenbergin artikkelista “Wer bringt eigentlich die Geschenke?”, joka ilmestyi jäsenlehtemme numerossa 4/2012.

Der heilige Bischof aus der Türkei

Der Heilige Nikolaus hat mit Weihnachten ursprünglich nicht viel zu tun. Nikolaus von Myra war im 4. Jahrhundert Bischof in Kleinasien, der heutigen Türkei. Ihm wurden etliche Wunder zugeschrieben und nach seinem Tod wurde er von der Kirche heiliggesprochen. Sein Todes- und Gedenktag, der 6. Dezember wird bis heute in vielen christlichen Glaubensgemeinschaft als Feiertag begangen.

Da Bischof Nikolaus als besonders kinderlieb galt, wurde im Laufe der Zeit aus ihm der Geschenkebringer, den wir bis heute kennen.

In Niederlanden heißt Nikolaus Sinterklaas

Besonders beliebt ist der Heilige Nikolaus in den Niederlanden (dort Sinterklaas genannt), wo er jedes Jahr drei Wochen vor dem Nikolaustag mit einem Schiff anreist, um sich dann zusammen mit seinen Helferlein auf den besonderen Tag vorzubereiten.

Dort wird der Nikolaustag streng von Weihnachten getrennt. Es wird sogar gesagt, Sinterklaas möge Weihnachten gar nicht. Die Weihnachtsdekorationen werden deswegen auch erst nach dem 6. Dezember aus dem Keller geholt.

Mit einem Lied oder Gedicht lässt sich der Nikolaus besänftigen

In Deutschland gibt es diese starke Trennung nicht. Trotzdem weiß jedes Kind, dass der Nikolaus in der Nacht zum 6. Dezember kommt. Am Abend davor werden deswegen die Schuhe geputzt und über Nacht auf das Fensterbrett gestellt. Findet der Nikolaus den sauberen Schuh, füllt er ihn mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken. In einen dreckigen Schuh kommen dagegen nur Kohlen hinein.

Oft kommt der Nikolaus aber auch in den Kindergarten oder in die Schule. Dort fragt er die Kinder, ob sie das ganze Jahr über brav gewesen sind. Liest er in seinem goldenen Buch, dass ein Kind sich nicht benommen hat, droht er mit der Rute oder ruft seinen bösen Begleiter Knecht Ruprecht. Mit einem Lied oder Gedicht lässt sich der Nikolaus jedoch schnell besänftigen und findet in seinem Sack dann doch noch ein paar Nüsse und Pfefferkuchen für jedes Kind.

Julkaistu 5.12.2012

Der Heilige Nikolaus hat mit Weihnachten ursprünglich nicht viel zu tun. Nikolaus von Myra war im 4. Jahrhundert Bischof in Kleinasien, der heutigen Türkei. Ihm wurden etliche Wunder zugeschrieben und nach seinem Tod wurde er von der Kirche heiliggesprochen. Sein Todes- und Gedenktag, der 6. Dezember wird bis heute in vielen christlichen Glaubensgemeinschaft als Feiertag begangen.

Da Bischof Nikolaus als besonders kinderlieb galt, wurde im Laufe der Zeit aus ihm der Geschenkebringer, den wir bis heute kennen.

In Niederlanden heißt Nikolaus Sinterklaas

Besonders beliebt ist der Heilige Nikolaus in den Niederlanden (dort Sinterklaas genannt), wo er jedes Jahr drei Wochen vor dem Nikolaustag mit einem Schiff anreist, um sich dann zusammen mit seinen Helferlein auf den besonderen Tag vorzubereiten.

Dort wird der Nikolaustag streng von Weihnachten getrennt. Es wird sogar gesagt, Sinterklaas möge Weihnachten gar nicht. Die Weihnachtsdekorationen werden deswegen auch erst nach dem 6. Dezember aus dem Keller geholt.

Mit einem Lied oder Gedicht lässt sich der Nikolaus besänftigen

In Deutschland gibt es diese starke Trennung nicht. Trotzdem weiß jedes Kind, dass der Nikolaus in der Nacht zum 6. Dezember kommt. Am Abend davor werden deswegen die Schuhe geputzt und über Nacht auf das Fensterbrett gestellt. Findet der Nikolaus den sauberen Schuh, füllt er ihn mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken. In einen dreckigen Schuh kommen dagegen nur Kohlen hinein.

Oft kommt der Nikolaus aber auch in den Kindergarten oder in die Schule. Dort fragt er die Kinder, ob sie das ganze Jahr über brav gewesen sind. Liest er in seinem goldenen Buch, dass ein Kind sich nicht benommen hat, droht er mit der Rute oder ruft seinen bösen Begleiter Knecht Ruprecht. Mit einem Lied oder Gedicht lässt sich der Nikolaus jedoch schnell besänftigen und findet in seinem Sack dann doch noch ein paar Nüsse und Pfefferkuchen für jedes Kind.

Dieser Beitrag ist ein Teil des Artikels von Ansgar Frankenberg, Wer bringt eigentlich die Geschenke? Der Text ist in Silta-Brücke 4/2012 erschienen.

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