Vom Ruhrgebiet in den hohen Norden! Ein Reisebericht Mühheim-Kouvola

Vom Ruhrgebiet in den hohen Norden! Ein Reisebericht Mühheim-Kouvola

In der Zeit vom 19.5.-29.5.2019 besuchten 34 Mitglieder des Fördervereins Mülheimer Städtepartnerschaften die Partnerstadt KOUVOLA in Finnland. Dieser Kontakt besteht seit 1972.

Am Flughafen in Helsinki wurden wir von Oili Ketomäki vom SSYL-KOUVOLA und Anne Käki von der Stadtverwaltung KOUVOLA  empfangen. Sie begleiteten uns mehrere Tage durch das Programm.

Erkki Immonen, der Vorsitzende des SSYL-Kouvola, organisierte auf der Fahrt nach Lappeenranta die Führung an der Salpalinie und die Besichtigung des neu eröffneten Kotkaniemi   Hauses, die Einladung zum köstlichen Kuchen war inclusiv!Lappeenranta immer herrlich!

Das schöne Wetter stimmte die Gruppe fröhlich und der Abend wurde durch ein „Lemi Sära“ gekrönt.

Am nächsten Tag ging die Ausflugsfahrt zur „Fischerhütte“ in Langinkoski.  Unser Begleiter war Jouko Pasi, der mit uns schon viele Jahre partnerschaftlich eng verbunden ist.

Das Museum Vellamo und der Eisbrecher Tarmo sowie der Park begeisterten die Gruppe.

Ein Vergnügen bereitete uns am Freundschaftsabend Niina Heikkilä mit ihrem persönlichen Beitrag. Sie sang bekannte Lieder und alle sangen mit!

An unserem dritten Tag lud uns die Stadtverwaltung zu einem offiziellen Empfang in das KOUVOLA-TALO ein. Es gab neben der Begrüßung noch die Möglichkeit, die Bilder in der Galerie anzuschauen. Danach wurde in einer Scheune in Verla auf Einladung der Stadt eine köstlicher Lachssuppe und Schokoladenkuchen serviert.

 

Ein unbedingtes Muss ist die Weltkulturerbestätte VERLA, die wir als nächsten Punkt des Programms besuchten.

Unser Reisethema war:

„Ost-West-Süd“- Besuch der Weltkulturerbestätten in Finnland“.

Schon bei der Anreise „überquerten“ wir den Struve-Bogen  WKE Nr.1. und mit „Salmiakki“ stießen wir auf eine gute Reise an!

Bis zu diesem Zeitpunkt kannte keiner im Bus den Bogen und dessen Bedeutung. Verla war nun WKE Nr 2.

An Nachmittag wanderte eine Gruppe zu einem Gletschertopf auf dem Kokkokallio-Weg und die andere Gruppe besuchte den Bunker in Kuusankoski.

Ein Mitglied des SSYL-Kouvola, Ulf Tütken, begleitet uns für weitere 4 Tage. Unsere Reise ging in Richtung Tampere.

Wir hielten in Iiitti , um die herrliche Holzkirche und den Standort von internationalen Klavierfestivals zu besichtigen. Dann organisierte Ulf in der Vorsaison eine Besichtigung der Skisprungschanze in Lahti. Alle Sportbegeisterten konnten ein Gefühl für von dieserr  Höhe mit nach Hause nehmen. Der weitere Besichtigungsort war das Sibelius-Haus und der Konzertsaal; beeindruckende Bauart und Größe.

In Tampere, der Stadt an den schwarzen Stromschnellen des Tammejoki, erwartete uns am Abend im Restaurant„Harald“ Dieter Hermann Schmitz, der Autor des Buches „Die spinnen die Finnen“.

Am nächsten Morgen zeigte Dieter, ein Deutscher, der jetzt in Tampere zuhause ist, uns die schönsten Winkel, u.a. den Ausblick von Pispalla, die alten Häuser in Tallipiha, den Dom und das Finlayson-Center. Ein schöner Tag, leider etwas zu kalt.

Die Reise ging weiter Richtung ALT-RAUMA. Die Weltkulturerbestätte „Sammelahtidenmäki“, WKE Nr. 3,wollten wir uns nicht entgehen lassen und machten einen kleine Rundgang.

In ALT-RAUMA, WKE Nr. 4, wurden wir dank der gut erhaltenen Häuser in die Vergangenheit versetzt.

Jetzt wartete Turku auf uns. Anke Michler-Janhunen, eine Stadtführerin, zeigte uns vom Bus und zu Fuss die wichtigsten Bauwerke, u.a.die Burg.

Entlang des Aurajoki wünschten wir uns Sonnenschein, um diese herrlichen Promenaden genießen zu können. Ersatzweise trösteten wir uns mit Museumsbesuchen etc. Über das Forum Marinum ging es zum Gelände der Meyer-Werft, ein uns bekannter Name, und weiter nach Naantali, der Sommerort vor Turku. Von Sommer keine Spur! Aber alle könnten sich einen Urlaub in den Schären gut vorstellen , evtl. mit einem Buch über und von Tore Jansson und den Mumins.

Die letzten Tage verbrachten die Mitglieder der Gruppe  nach einer gemeinsamen Stadtrundfahrt durch Helsinki eigenständig. Die Aktivitäten gingen in viele Richtungen, Besuche in Museen, in der neuen Bibliothek, in Kirchen, Hafen und Markthalle, in Shopping-Malls, im Design-Distrikt, und dem Thema zufolge der Festung „Suomenlinna“, WKE Nr. 5. Beim Strassenbahnfahren bekam man einen Eindruck von ganz Helsinki. Es wurde sogar eine Fährfahrt nach Tallinn unternommen. Rundherum war diese Reise für jeden ein Erlebnis mit vielen unterschiedlichen Aspekten.

Eigentlich möchte man sofort wieder losfahren!

Ein finnisches Wort bleibt uns allen in Erinnerung: KIITOS!

Durch den Sieg der Eishockey-Mannschaft war der Hauptbahnhof mit diesem Wort geschmückt.

Wir sagen allen Freunden und Begleitern : KIITOS!

 

Geschrieben von Ingeborg Schunz

Förderverein Mülheimer Städtepartnerschaften e.V.

Kompetenzteamleiterin Kouvola

Organisatorin und Reiseleiterin

 

Yhteistyökumppanit-FI

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Opetus- ja kulttuuriministeriö, Opetushallitus ja Aue-säätiö tukevat toimintaamme. Oppilasvaihto toteutetaan yhteistyössä saksalaisen kumppanijärjestömme DFG:n kanssa.

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